Lehre › Studieninformationen

Das Anfertigen wissenschaftlicher Hausarbeiten

1 Vorbemerkung

Mit der folgenden Darstellung soll den Studenten der Internationalen Beziehungen ein Leitfaden in die Hand gegeben werden, der das Verfassen von schriftlichen Arbeiten erleichtern soll. Ziel ist, einen Überblick über die Möglichkeiten der Literatur- und Quellensuche zu geben, Vorschläge zur Aufarbeitung und zum Sammeln des Materials zu machen, Möglichkeiten der sachlichen, inhaltlichen und gestalterischen Gliederung der Arbeit darzustellen sowie eine Liste der einschlägigen Fachperiodika, der Einführungs- und der Überblicksliteratur zu geben.

2 Die Formulierung der Fragestellung

Um sowohl die Materialsuche als auch deren Auswertung und das Verfassen der eigentlichen Arbeit mit möglichst wenig Reibungsverlusten zu belasten, muss möglichst frühzeitig das Thema genau formuliert werden. Es empfiehlt sich weiterhin, das Thema frühzeitig in Frageform zu bearbeiten. Hausarbeit und Referat sind in diesem Zusammenhang insofern zu unterscheiden, als das Referat einen Überblick über die Thematik geben und in eine Diskussion im Seminar münden soll, die Hausarbeit soll hingegen klar auf die Beantwortung der Fragestellung ausgerichtet sein, sie kann also je nach Interesse des Verfassers- viel stärker eingegrenzt sein.

Nehmen wir als Beispiel das in dem Seminar vorgegebene Thema "Deutsche Vereinigung und Europäische Gemeinschaft" an. Ein solches Thema lässt sich immer aus völlig verschiedenen Blickwinkeln betrachten, die so unterschiedlich sein können, dass die gleichzeitige Bearbeitung in einem Referat unmöglich ist.

Zu einer genaueren Fragestellung lässt sich z. B. kommen, indem das einzelne Thema in den Gesamtrahmen des Seminars eingebettet wird. Die Fragestellung wird also eine andere sein, wenn der Seminartitel "Deutsche Innenpolitik seit 1945" lautet, als wenn der Titel der Veranstaltung "Europäische Gemeinschaft - Entstehung und Perspektive" ist. Im letzteren Fall müsste das Thema eher unter der Fragestellung "Wie beeinflusste die deutsche Vereinigung die Europäische Gemeinschaft?" bearbeitet werden. Das Thema ist auf diesem Wege bedeutend präziser geworden. Die Materialsuche und die Bearbeitung erleichtern sich damit ungemein.

Grundsätzlich sei hier auf die Bedeutung der Fragestellung verwiesen. Aufgabe von politikwissenschaftlichen Arbeiten, auch von Hausarbeiten während des Studiums, ist nicht die reine Deskription, sondern die Analyse von kausalen Zusammenhängen. Eben diese müssen in der Fragestellung präzis formuliert sein. Eben nicht: Wie verlief die deutsche Vereinigung? Sondern: Welche Hauptfaktoren führten zur deutschen Vereinigung?

Je klarer und präziser die Fragestellung formuliert ist, desto besser wird auch die Hausarbeit. Ziel sollte also immer sein, mit der eigenen Arbeit zu neuen Erkenntnissen zu kommen. Eine Bearbeitung von Quellen und Dokumenten ist dazu meist unumgänglich.

Sollten Schwierigkeiten bei der Eingrenzung des Themas bestehen (was nicht gerade selten ist), empfiehlt es sich, Rücksprache mit dem Dozenten zu nehmen. Das kann bereits in der ersten Seminarsitzung bei der Themenvergabe geschehen, ansonsten sind die Sprechstunden als das geeignete Forum zu betrachten. Ihre Nutzung wird dringend empfohlen. Hier können sowohl eine vorläufige Gliederung als auch die ersten Ergebnisse des Bibliographierens besprochen werden.

nach oben

3 Das Ausgangsmaterial

Bei der Materialsuche ist nicht Quantität sondern Qualität entscheidend, bei einem Mindestmaß an Literatur: zwei Texte, und wenn sie noch so gut sind, reichen freilich nicht. Auch eine einfache Hausarbeit im Grundstudium sollte ca. 8 bis 10 Titel umfassen. Bei Referaten, Seminar- und Hausarbeiten sowie bei Magister- und Diplomarbeiten soll nicht eine vollständige Literaturauswertung erreicht werden. Dies ist meist erst bei Dissertationen und Habilitationen erforderlich. Allerdings müssen die Literaturverzeichnisse mit dem wachsenden Anspruch an eine Arbeit mitwachsen.

Bei der Auswahl der Titel sollte auf Ausgewogenheit geachtet werden, d. h. alle Gesichtspunkte der Thematik sollten erfasst und alle Positionen beachtet werden. Es sollte möglichst nicht nur Sekundärliteratur verwendet, sondern auch Quellen (am besten immer in der Originalsprache) bearbeitet werden. Außerdem empfiehlt es sich, schon frühzeitig fremdsprachige Texte zu benutzen.

nach oben

3.1 Die Literatursuche

Grundsätzlich sind verschiedene Strategien zum Auffinden der benötigten Literatur möglich. Welche letztlich gewählt wird, ist weniger entscheidend, als dass sie konsequent durchgehalten und systematisch durchgeführt wird.

Normalerweise wird beim Bibliographieren mit den Literaturlisten, die in den Lehrveranstaltungen verteilt worden sind, begonnen. In aller Regel handelt es sich dabei um Literatur, die in der jeweiligen Institutsbibliothek vorhanden ist. Diese Literaturlisten sind allerdings immer auf die gesamte Veranstaltung abgestimmt, so dass für eine spezielle Thematik weitere Literatur gefunden werden muss. Dafür empfehlen sich die Handapparate, die in den Bibliotheken aufgestellt sind, sowie die Durchsicht der Sachkataloge der Universitäts- und der Institutsbibliothek. Außerdem können andere Bibliotheken aufgesucht werden. Hier sind zu nennen die einzelnen Staatsbibliotheken und die Deutsche Bücherei bzw. Deutsche Bibliothek in Leipzig und Frankfurt, deren Bestand über CD-ROM in der Universitätsbibliothek Halle angefragt werden kann. Dort können über CD-ROM auch andere Datenbanken angefragt werde. Bei der Benutzung von Schlagwort- und Sachkatalogen müssen in allen Bibliotheken immer mehrere Schlagwörter oder Sachbegriffe konsultiert werden.

Da das Aufsuchen anderer Bibliotheken mit Kosten- und Zeitaufwand verbunden ist, empfiehlt es sich für das reine Bibliographieren zunächst mit Standardbibliographien und Bibliographien der Zeitschriftenliteratur zu beginnen. Die dort aufgefundene Literatur kann dann entweder (so sie vorhanden ist) in der eigenen Bibliothek ausgeliehen werden, oder sie muss per Fernleihe bei anderen Universitäten bestellt werden. Bei reinen Präsenzbibliotheken, wie z. B. der Deutschen Bibliothek, lässt es sich allerdings nicht vermeiden, die Reise anzutreten. Dies sollte allerdings nicht geschehen, ohne sich vorher über Ausleihbedingungen und Öffnungszeiten genauestens informiert zu haben.

Inzwischen lässt sich ein großer Teil der Literaturrecherche vom PC aus online über das Internet oder den OPAC (Online Public Access Catalogue) - einen elektronischen Katalog des Bibliotheksbestandes der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt - erledigen.

in der Web Site von Prof. Rode bietet darüber hinaus auch den unmittelbaren Zugriff auf die OPACs weiterer Bibliotheken in Europa und den USA. Der OPAC ist eine sehr bequeme und wissenschaftlich präzise Recherchehilfe. Der dort erfasste Datenbestand zu Publikationen ist bibliographisch selektiert und nach Schlagworten geordnet. Entsprechend sind die in diesem Papier ausgeführten Recherchegrundsätze anwendbar. Nicht ganz so einfach ist dies mit dem INTERNET. Diese Möglichkeit sollte entweder vom eigenen PC oder vom Methodenlabor aus genutzt werden.

Das Internet hat sich in den 90er Jahren zu einem wissenschaftlichen Werkzeug entwickelt, welches aus vielen Forschungsprojekten nicht mehr wegzudenken ist. Es bietet weltweiten, einfachen und schnellen Zugang zu einer Vielzahl von Informationen, Originaldokumenten und Hintergründen. Allerdings ist bei der Nutzung dieses neuen Mediums immer die an sich chaotische Struktur und häufig gegebene Undurchsichtigkeit der Güte der Quellen zu bedenken. Auch hier gilt, dass nur die Nutzung von verlässlichen Quellen in Frage kommt. Die Websites von internationalen Organisationen und Regierungen (z.B. EU, NATO, UNO, Auswärtiges Amt) kommen diesem Kriterium häufig sehr nahe. Allgemein ist zu bedenken, dass durch den publizistisch sehr einfachen Zugang zum Medium die Darstellung von interessengeleiteten Inhalten auf vielen Websites wissenschaftlich von geringem Belang sein kann. Daher kommt der eigenen Recherchestrategie und der eigenen Wertung und Selektion des Materials eine dominierende Bedeutung zu. Bei der Suche nach Quellen helfen Suchmaschinen. Zitate aus dem Netz müssen immer unter Angabe der kompletten Internet-Adresse angegeben werden; da diese Adressen (und die Inhalte) wechseln können, empfiehlt sich ein Ausdruck des entsprechenden Web-Dokuments und die Aufbewahrung zwecks späterer Vorlage zur Überprüfung des Zitats. IB-Fachzeitschriften, wie z.B. die Zeitschrift für Internationale Beziehungen (ZIB) und Foreign Policy, haben mittlerweile durchweg eigene Internet-Seiten. Das erspart häufig das Suchen im Index in der Institutsbibliothek. Gelegentlich sind sogar Summaries oder ganze Aufsätze im Web zur Verfügung. Vorsicht: Die Szene ist so dynamisch, dass nur selbstrecherchierte Angebote Tageswert haben. Eine Einführung über den Nutzen des Internets für IB-Recherchen bietet Wayne A. Selcher.

Bei einer Vorgehensweise, bei der noch keine oder nur wenige Autoren und Titel bekannt sind, wären die Großlexika ein möglicher Einstieg. Artikel zu einzelnen Themen sind dort fast immer mit Literaturangaben verbunden, die weiter verfolgt werden können. Des weiteren empfiehlt sich die Konsultation der einschlägigen Fachlexika (siehe Anhang), bei deren Begriffsklärung in aller Regel auch die Grundlagenliteratur aufgeführt ist. Insbesondere diese Konsultationen werden viele Wege einsparen. Außerdem sollten die letzten Jahrgänge der Fachzeitschriften nach Rezensionen zum Thema durchgesehen werden. Auch finden sich in den Fachzeitschriften immer die aktuellsten Äußerungen zu einer bestimmten Thematik, denn die Herstellung eines Buches dauert länger als das Verfassen eines Aufsatzes. In den Fachzeitschriften finden auch die wissenschaftlichen Auseinandersetzungen statt. Es kommt deshalb häufig vor, dass auf einen Aufsatz eine Erwiderung und darauf wieder eine Replik des ersten Autors erscheint. Dadurch hat man dann gleich mehrere Positionen zu einem Thema gefunden. Äußerst empfehlenswert ist bei sehr aktuellen Fragestellungen- der New York Times-Index, der im Amerika-Haus in Leipzig eingesehen werden kann.

Des weiteren besteht die Möglichkeit, in Form des Schneeballsystems durch bereits bekannte Literatur weitere neue Autoren und Titel zu finden. Dazu werden die bereits bekannten Titel im Autorenkatalog herausgesucht und die in den jeweiligen Literaturverzeichnissen gefundenen Titel weiterbearbeitet. Die Auswertung der Literaturverzeichnisse der benutzten Bücher ist in jedem Fall notwendig, nicht immer aber ausreichend, da nicht davon ausgegangen werden kann, dass die gesamte für dieses Thema relevante Literatur in diesen Büchern aufgeführt ist. Weiteres Manko dieser Vorgehensweise ist, dass ein Buch natürlich keine Literatur mehr aufnehmen kann, wenn es bereits erschienen ist. Es wird also am Ende der Literatursuche kein Buch vorhanden sein, das neuer ist als jenes, was man am Anfang benutzt hat. Wenn man dem Schneeballsystem folgt, ist also unbedingt auf das Erscheinungsdatum zu achten. Sehr ergiebig in bezug auf ihre Literaturverzeichnisse sind in aller Regel Dissertationen, Magister-, Diplom- und Staatsexamensarbeiten.

Wichtig für das Auffinden der Standardliteratur ist auch die Durchsicht der fachspezifischen Handbücher. Zu empfehlen ist auch die Auswertung von Verlagsprospekten nach Neuerscheinungen sowie die Durchsicht der Tages- und Wochenpresse nach Besprechungen von politischer Literatur. Auch sollten die Bibliographien des Faches durchgesehen werden.

In aller Regel werden auf diesem Wege mehr Bücher gefunden, als letztendlich für das Referat verwendet werden können. Die Entscheidung darüber, ob ein Titel verwendet werden muss oder nicht, kann häufig nicht nur allein nach dem Titel gefällt werden. Zur besseren Beurteilung eines Buches empfiehlt sich, sowohl Einleitung als auch Gliederung genauestens durchzusehen und einen Blick, in bezug auf weitere Literatursuche, auf das Literaturverzeichnis zu werfen. Außerdem sollten die möglicherweise für das Referat relevanten Kapitel bereits jetzt diagonal gelesen werden. Dies bedeutet, dass der Text nicht komplett gelesen, sondern mehr durchgesehen wird. Dabei kann man sich dann auf bestimmte Schlag- oder Reizwörter oder aber auch ausschließlich auf Substantive konzentrieren, je nach dem was für das Thema sinnvoll ist. Das genauere Durcharbeiten dieser Kapitel wird in einem späteren Stadium stattfinden.

nach oben

3.2 Materialselektion

Ausgewählt werden muss alles, was direkt oder indirekt für die Arbeit von Bedeutung ist, also alles was zur Beantwortung der Fragestellung nützlich ist. Hier zeigt sich wieder, wie wichtig es ist, mit einer guten Fragestellung zu arbeiten. Je präziser diese ist, desto leichter fällt die Materialauswahl.

Alles was direkt für die Beantwortung der Frage wichtig ist, taucht dann später auch wieder in der Arbeit auf. Alles was nur indirekt von Bedeutung ist oder dem Leser weitere sinnvolle Informationen gibt, gehört in die Fußnoten. Aber auch hier gilt, dass ein wichtiger Bezug zur Fragestellung bestehen muss, Fußnoten sollen nicht zu umfangreich sein. Alles was weder direkt noch indirekt die Frage beantworten kann, gehört nicht in die Arbeit.

nach oben

3.3 Materialauswertung

Bei der Auswertung des aufgefundenen Materials sollte die Zeitkomponente nicht vernachlässigt werden. Jedes Referat und jede Hausarbeit muss innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens erstellt und fertiggestellt werden. Es ist deshalb unmöglich, jedes Buch von A - Z zu lesen, auch wenn möglichst viel gelesen werden sollte. Dies ist insbesondere bei den wirklich wichtigen Quellen und Darstellungen dringend erforderlich. Alles andere muss diagonal oder selektiv gelesen werden. Eine Möglichkeit besteht darin, aus dem Inhaltsverzeichnis die entsprechenden Kapitel herauszusuchen und diese zu lesen oder entsprechende Passagen über das Schlagwortregister zu finden. Es sollte allerdings darauf hingewiesen werden, dass Schlagwortregister nur in den seltensten Fällen vollständig sind. Bei der Auswertung ist immer darauf zu achten, dass exakt gearbeitet wird. Ein späteres Auffinden des Fundortes muss immer möglich sein, eine Unterscheidung zwischen wörtlichen und sinngemäßen Zitaten muss deutlich bleiben.

nach oben

4 Die Gestaltung der Arbeit

4.1 Deckblatt

Auf dem Deckblatt müssen leicht und schnell alle wichtigen Daten erkennbar sein, es müssen angegeben sein:

Universität,
Fachbereich,
Institut,
Thema der Arbeit,
Titel des Seminars,
Dozent,
Name des Autors mit seinen Fächerkombinationen,
angestrebter Studienabschluss,
Semesterzahl,
Adresse.

Ein Beispiel für ein Deckblatt befindet sich im Anhang.

nach oben

4.2 Gliederung

Die Gliederung der Arbeit muss sich auf Blatt 2 befinden. Schematisch sollte sich diese Gliederung am besten nach DIN 1421 richten, bei der die Hauptabschnitte des Textes fortlaufend nummeriert sind (siehe auch die Gliederung dieser Arbeit). Diese Hauptabschnitte können dann in beliebig viele Unterabschnitte unterteilt werden, wobei diese ihrerseits wieder in weitere Abschnitte unterteilt werden können und fortlaufend nummeriert werden. Diese schematische Gliederung hat den Vorteil, dass sie bis in eine beliebige Tiefe fortgesetzt werden kann. Ein Beispiel befindet sich im Anhang.

Inhaltlich muss die Gliederung ein Einleitungskapitel, mindestens zwei inhaltliche Kapitel zur Thematik, die freilich beide untergliedert sein können, und ein Abschlusskapitel umfassen, in dem resümiert werden soll. Dieses Abschlusskapitel sollte möglichst eine inhaltliche Überschrift tragen. Außerdem sind unterhalb der inhaltlichen Kapitel alle weiteren Anhänge im Abschluss der Arbeit aufzuführen, wie z. B. Literaturverzeichnis oder Abkürzungsverzeichnis. Alle Kapitel und auch der Anhang sind mit der entsprechenden Seitenzahl zu versehen.

nach oben

4.3 Einleitung

Die Einleitung umreißt das Thema etwas genauer, als dies der Titel der Arbeit kann, es findet an dieser Stelle sozusagen eine Eingrenzung statt. Hier wird aufgezeigt, welcher Fragestellung und welchen Hypothesen die Arbeit folgt. Von welchen Prämissen wird ausgegangen, und welcher theoretische Ansatz wird verfolgt? Es erfolgt auch ein kurzer Abriss dessen, was in den einzelnen inhaltlichen Kapiteln bearbeitet werden soll. Außerdem besteht hier die Möglichkeit, auf Besonderheiten der Arbeit hinzuweisen.

nach oben

4.4 Inhaltliche Kapitel

Diese Kapitel stellen den eigentlichen Kern der Arbeit dar. Wie weit sie untergliedert werden, hängt von der Thematik ab. Dabei ist einerseits darauf zu achten, dass diese Untergliederung so weit geht, dass spezielle Kapitel sehr leicht aufzufinden sind. Andererseits darf eine Untergliederung aber nicht so weit gehen, dass der Text nicht mehr flüssig lesbar ist.

nach oben

4.5 Resümee

In diesem Kapitel sollen die zentralen Thesen der Arbeit kurz zusammengefasst und bewertet werden. Aus dem Resümee muss die Stellung des Autors deutlich werden und klar werden, ob die eingangs vorgestellten Hypothesen belegt oder widerlegt worden sind. Es soll klar werden, zu welchen Ergebnissen die Arbeit gekommen ist, welchen Ertrag sie eingebracht hat. Außerdem könnte die Arbeit an dieser Stelle in einen größeren politischen und wissenschaftlichen Rahmen eingeordnet werden.

nach oben

4.6 Schriftbild

Letztlich kann keine für alle verbindliche Anweisung für die Gestaltung der Arbeit in bezug auf ihr Schriftbild gemacht werden. Hier sind gestalterische Freiheiten gegeben. Wichtig ist allerdings, dass auf Einheitlichkeit der Schreibweise (Überschriften, Zitierweise, Anmerkungen) geachtet wird und die Seitenränder ausreichend breit sind. Sinnvoll ist, sich frühzeitig an ein Schema zu gewöhnen, das auch dauerhaft zu verwenden ist. Im folgenden einige Vorschläge.

» Grundsätzlich ist immer auf DIN a 4 Format zu schreiben.
» Der Seitenrand sollte oben 2,5 cm, unten 2 cm, links 2,5 cm und rechts 4 cm betragen.
» Bei der Schriftart sollte entweder eine normale Schreibmaschinenschrift verwendet werden oder beim PC eine 12 Punkte Schrift.
» Der Zeilenabstand muss 1,5 Zeilen betragen.
» Die Überschriften stehen linksbündig und sollten nach ihrer Wertigkeit unterschiedlich gestaltet werden.
1 Kapitelüberschrift: Schriftgröße 18 Punkte; Abstand zum Text: 5 Zeilen; mit einem neuen Kapitel sollte auch immer eine neue Seite beginnen.
1.1 Unterüberschrift: Schriftgröße 14 Punkte; Abstand zum folgenden Text: 1 Zeile, zum vorhergehenden: 3 Zeilen
1.1.1 Zweite Unterüberschrift: Schriftgröße 12 Punkte; Abstand zum folgenden Text: 1 Zeile, zum vorhergehenden: 1,5 Zeilen
1.1.1.1 Dritte Unterüberschrift (und alle weiteren): Schriftgröße 12 Punkte; Abstand zum folgenden Text: 0,5 Zeile, zum vorhergehenden: 1 Zeile

nach oben

5 Quellennachweise

Quellennachweise müssen dem Leser die Möglichkeit geben Textpassagen des Originals oder einer Quelle aufzufinden. Außerdem müssen diese sehr exakt bearbeitet werden, damit nicht der Vorwurf des Plagiats erhoben werden kann. Nachgewiesen werden muss grundsätzlich alles, was wörtlich oder sinngemäß übernommen wird. Also alles, was von anderen Autoren (oder aus einem Dokument) an Fakten, Daten oder Gedanken, Ideen und Wertungen stammt. Eine durchschnittliche Fußnotenhäufigkeit von 3-4 pro DIN-A-4 Seite kann in diesem Sinne als hinreichend angenommen werden.

nach oben

5.1 Zitate im Text

Grundsätzlich sind zwei Formen der Zitate zu unterscheiden:

1. das sinngemäße Zitat, in dem die Meinung oder Äußerung eines anderen Autors wiedergegeben wird,

2. das wörtliche Zitat, dass exakt mit einer Textpassage im Original übereinstimmt.

Im ersten Fall hat man die Möglichkeit, den Gedankengang des Autors, in indirekter Rede, frei neu zu formulieren oder mit anderen Worten darzustellen, wobei allerdings auf keinen Fall der Sinn verändert oder gar entstellt werden darf. Diese Zitate sind zu kennzeichnen und zu belegen. Im zweiten Fall muss die entsprechende Textpassage exakt übernommen werden. Es darf kein Komma und keine Hervorhebung ausgelassen werden, jede Veränderung muss kenntlich gemacht werden und zwar in eckigen Klammern. Zum Beispiel wird eine Auslassung durch eckige Klammern mit Punkten [...] kenntlich gemacht. Sollen bestimmte Begriffe zur Verdeutlichung hervorgehoben werden, so muss auch dies in eckigen Klammern kenntlich gemacht werden [Hervorhebung von ...].

Die sogenannte 'amerikanische Zitierweise' ist zu unterlassen. Beispiel: Im laufenden Text wird eine Klammer, z.B. (Miller1986: 20), eingeschoben. Die Entwicklung leistungsfähiger Textverarbeitungssoftware hat es möglich gemacht, ohne großen Aufwand Fußnoten in Texte einzufügen, welche automatisch durch die Textverarbeitung durchnummeriert werden. Daher ist ausschließlich die Zitierweise per Fußnote zu verwenden. Diese erfolgt wie nachstehend bezeichnet:

1. durch eine hochgestellte Anmerkungsziffer im Text, die auf das wörtliche bzw. sinngemäße Zitat folgt. Diese hochgestellte Zahl erscheint dann erneut unten auf derselben Seite. Dort wird dann im Format des Buches von Reinhard Rode (Hrsg.), Die Integration Mittelosteuropas in die Weltwirtschaft, Amsterdam 1998, S. 1 ff. die genaue Quelle und die Seitenzahl angegeben. Bitte verwenden Sie nur auf der selben Seite stehende Fußnoten, um den Lesefluss nicht zu beeinträchtigen.

Wenn ein Titel zum ersten Mal zitiert wird, muss eine vollständige Literaturangabe erfolgen, wie sie auch im Literaturverzeichnis verlangt wird (siehe Anhang). Bei jedem weiteren Mal ist es möglich auf diese Angabe zu verweisen:

1. ebd., S.17 Das Zitat stammt aus dem gleichen Buch, wie das unmittelbar vorher genannte und zwar ebenda auf Seite 17

2. Reinhard Rode: a.a.O., S. 35. Das Zitat befindet sich in dem bereits erwähnten Buch von Reinhard Rode auf Seite 35. Bei dieser verkürzten Angabe ist allerdings darauf zu achten, dass sie eindeutig ist und nicht mit einem anderen Titel verwechselt werden kann. Um dies zu vermeiden, ist es möglich, die Angabe durch einen Verweis auf die entsprechende Anmerkung zu ergänzen, in der der vollständige Titel angegeben ist, etwa: Reinhard Rode: a.a.O. (Anm. 17), S.35.

Bei wörtlichen Zitaten wird ausschließlich die Quelle angegeben, bei sinngemäßen Zitaten ist mit einem Vergleiche (abgekürzt: Vgl.) zu beginnen. Im Gegensatz zum normalen Text werden die Fußnoten engzeilig geschrieben. Jede zweite und weitere Zeile der Fußnote wird eingezogen.

Angaben aus dem Internet werden mit komplettem Titel incl. Autor, Adresse und Tag der Recherche nachgewiesen.

Beispiel Internetzitat:

Vgl. George Lewis, National Missile Defense: An Indefensible System, in: http://www.foreignpolicy.com/specials/mit.html, (03.05. 2001)

Beispiele:

1 - Ted Robert Gurr, The Transformation of the Western State: The Growth of Democracy, Autocracy and State Power since 1800, in: Alex Inkeles (Hg.), On Measuring Democracy, New Brunswick 1991, S. 69-104
2 - Klaus von Beyme, Systemwechsel in Osteuropa, Frankfurt 1994.
3 - Vgl. von Beyme, a.a.O. (Anm. 2), S.57
An dieser Stelle sei auch verwiesen auf die Strafbarkeit bei der unsachgemäßen oder wissentlich plagiierenden Wiedergabe geistigen Eigentums. Näheres dazu erfahren Sie hier

nach oben

5.2 Literaturverzeichnis

Im Literaturverzeichnis müssen sämtliche Titel, die in der Arbeit in irgendeiner Form benutzt worden sind, aufgeführt werden. Dies muss so geschehen, dass jeder Titel leicht wiederfindbar ist. Grundsätzlich ist das Literaturverzeichnis alphabetisch nach den Nachnamen der Autoren zu ordnen.

nach oben

5.3 Eidesstattliche Erklärung

Die Annahme der fertiggestellten wissenschaftlichen Arbeit (Hausarbeit) durch die Universität erfolgt nur unter der Bedingung der Abgabe folgender Eidesstattlicher Erklärung, welche im nachstehend bezeichneten Originalwortlaut von den Studierenden am Schluss der wissenschaftlichen Arbeit einzufügen und wahrheitsgetreu eigenhändig zu unterschreiben ist:

Auf die strafrechtlichen Konsequenzen einer eidesstattlichen Falschaussage bzw. eines entsprechenden Täuschungsversuchs wird hingewiesen.

Ausführliche und umfassende Informationen zur genauen und korrekten Zitation sind auch in der Plagiate Broschüre des Fachschaftsrates der Philosophischen Fakultät I nachzulesen.

Dowload des Formulars

nach oben

6 Das Vortragen von Referaten

Beim Vortrag im Seminar sollte immer das oberste Ziel sein, dem Zuhörer vom gesagten auch möglichst viel zu vermitteln. Es sollte also nicht zu dem von Wilhelm Busch beschriebenen Zustand "Wenn alles schläft und einer spricht, das ganze nennt man Unterricht" kommen. Um dies zu vermeiden, sei auf einige Faustregeln verwiesen.

» Referate sind keine Vorlesungen "von Studenten für Studenten", sondern dienen primär der Einführung in die Diskussion. Der Vortrag sollte deshalb auf die wesentlichen inhaltlichen Punkte zugespitzt werden. Die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Punkten müssen dabei genauso deutlich werden, wie die Unterschiede in der Bedeutung einzelner Bestandteile.
» Der Vortrag sollte nicht zu lang sein (20-30 Minuten). Insbesondere wenn mehrere Referenten in einer Sitzung vortragen, sollte dies bedacht werden.
» In einem Referat kann nicht alles dargestellt werden, was gelesen wurde, auch nicht alles, was später in die Hausarbeit kommen soll. Es geht hier, wie in der Wissenschaft allgemein, um die "Reduktion von Komplexität".
» Dem Zuhörer sollte die Gliederung des Vortrages deutlich werden. Einzelne Kapitel sollten an ihrem Ende kurz zusammengefasst werden.
» Referate sollten nicht abgelesen, sondern frei vorgetragen werden. Dabei kann ein Blatt mit Stichworten benutzt werden, aber auch der eigentliche Text, in dem die Schlüsselworte unterstrichen sind. Auf alle Fälle sollte dabei so groß geschrieben worden sein, dass man den Text auch aus einiger Distanz noch lesen kann.
» Der Vortrag ist als Power Point-Präsentation zu gestalten (min. 8, max. 12 Folien). So können Namen und Ereignisse leichter vermittelt werden, komplexe Zusammenhänge graphisch dargestellt oder Chronologien aufgelistet werden. Die Datei ist für die Präsentation auf einem Memory Stick mitzubringen.
» Thesenpapiere können zum weiteren Anreiz für eine Diskussion ausgeteilt werden. Es handelt sich dabei ausschließlich um zugespitzte Aussagen, die gut begründet sind und zum Widerspruch reizen. Darstellungen von Fakten oder Allgemeinplätze gehören nicht in ein Thesenpapier.
» Hilfreich ist, vor dem eigentlichen Vortrag einen "Probevortrag" zu halten. Entweder alleine, auf ein Tonband oder besser vor einem Zuhörer. Dabei wird schnell deutlich, wo Unklarheiten im Vortrag sind und wie lang der Vortrag ist. Wenn die Zeit während des Probevortrages abläuft, kann man noch recht leicht sinnvoll kürzen, beim eigentlichen Referat plötzlich zusammenfassen zu müssen ist bedeutend schwieriger. Außerdem nimmt dieser "Probevortrag" einen Teil der eigenen Unsicherheit.

nach oben

7 Bewertungskriterien für Hausarbeiten

Für die Bewertung der Arbeit sind die bisher aufgeführten Punkte wichtig. Die wesentlichsten sollen hier noch einmal zusammengefasst werden.

Ganz entscheidend für die Qualität der Arbeit, und damit auch für die Note, ist die Eingrenzung des Themas und insbesondere die Klarheit der Fragestellung. Wichtig ist weiterhin, dass der Autor ihrer Beantwortung konsequent nachgeht, so dass die Arbeit in diesem Sinn logisch aufgebaut ist, dass also die Zielsetzung (die Beantwortung der Frage) systematisch verfolgt wird.

Des weiteren wird die Bearbeitung der Sekundärliteratur bewertet. Wird diese inhaltlich korrekt wiedergegeben und werden die unterschiedlichen Interpretationsansätze bearbeitet und gegeneinander gewichtet?

Selbstverständlich werden auch die formalen Kriterien bewertet. Direkte und indirekte Zitate müssen immer und korrekt belegt sein. Wörtliche Zitate müssen einwandfrei wiedergegeben werden. Auch Angaben im Literaturverzeichnis müssen fehlerfrei sein. Die Art der Wiedergabe muss stringent verfolgt werden.

Zusätzlich positiv wird bewertet, wenn fremdsprachige Literatur (dies dürfte in der Regel englische sein) benutzt wird. Bei den meisten Themen wird eine Benotung mit "sehr gut" ohne die Verwendung fremdsprachlicher Literatur schwerlich zu erreichen sein.

Nicht zu vermeiden ist, dass auch Rechtschreibung, Zeichensetzung und sprachliche Ausdruck in die Bewertung eingehen.

nach oben

Anhang

Tageszeitungen Wochenzeitungen/Magazine

› Frankfurter Allgemeine Zeitung Der Spiegel, Hamburg
› Süddeutsche Zeitung Die Zeit, Hamburg
› Neue Zürcher Zeitung Wirtschaftswoche, Düsseldorf
› Handelsblatt The Economist, London
› International Herald Tribune Newsweek, London, New York
› Le Monde
› Financial Times

nach oben

Zeitschriften

› Aus Politik und Zeitgeschichte. Beilage zur Wochenzeitung "Das Parlament", 1951ff. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.
› Außenpolitik. Zeitschrift für internationale Fragen, 1950ff. Hamburg: Überseeverlag.
› Blätter für deutsche und internationale Politik, 1959ff. Bonn: Blätterverlagsgesellschaft.
› Europa-Archiv. Zeitschrift für internationale Politik, 1946ff. Bonn: Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik.
› Foreign Affairs, 1922ff. New York: Council on Foreign Relations.
› Foreign Policy, 1970ff. Washington D.C.: Carnegie Endowment for International Peace.
› International Affairs, 1922ff. London: Royal Institute of International Affairs.
› International Organization, 1947ff. Medison, Wisconsin: World Peace Foundation.
› International Security, 1976ff. Cambridge, Mass.: President and Fellows of Havard College and of the Massachusetts Institute of Technology.
› Journal of Common Market Studies, 1962ff. Oxford: Blackwell.
› Peripherie. Zeitschrift für Politik und Ökonomie in der Dritten Welt, 1980ff. Münster: Wissenschaftliche Vereinigung für Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik.
› Politische Vierteljahresschrift, 1959ff. Opladen: Deutsche Vereinigung für politische Wissenschaft.
› PVS - Sonderheft, 1969ff. (jährlich mit wechselndem Thema)
› Zeitschrift für Internationale Beziehungen (ZIB), hrsg. im Auftrag der Sektion Internationale Politik der DVPW, Baden-Baden.
› World Politics. A Quarterly Journal of International Relations, 1948ff. Lawrenceville, N.J.: Princeton University Press.

nach oben

Einführungsliteratur

Bartsch, Sebastian: Darf es auch "auf deutsch" sein? Neue Einführungen in die internationale Politik, in: Zeitschrift für Internationale Beziehungen (ZIB), 1/1995, S. 185-211. In dem Artikel werden fünf Einführungen in die internationale Politik ausführlich besprochen.



Alemann, Ulrich von/Forndran, Erhard, Methodik der Politikwissenschaft. Eine Einführung in Arbeitstechnik und Forschungspraxis, 2. Aufl. Stuttgart 1979.

Behrens, Henning/Noack, Paul, Theorien der Internationalen Politik, München 1984.

Bellers, Jürgen/Woyke, Wichard (Hg.), Analyse internationaler Beziehungen. Methoden-Instrumente-Darstellungen, Opladen 1989.

Berg-Schlosser, Dirk/Maier, Herbert/Stammen, Theo, Einführung in die Politikwissenschaft, 4.Aufl. München 1985.

Beyme, Klaus von/Czempiel, Ernst-Otto/Kielmannsegg, Peter Graf/Schmoock, Peter (Hg.), Politikwissenschaft, 3 Bde. Stuttgart 1987.

Crane, George T./Amawi, Abla (Ed.), The Theoretical Evolution of International Political Economy. A Reader, New York, Oxford University Press, 1991.

Czempiel, Ernst-Otto, Internationale Politik. Ein Konfliktmodell, Paderborn e.a. 1981.

Fetscher, Iring/Münkler, Herfried (Hg.), Politikwissenschaft, Reinbek 1985.

Funk-Kolleg Politik, hrsg. von Klaus von Beyme, Ernst-Otto Czempiel und Peter Graf Kielmansegg, 2 Bde. Frankfurt am Main 1987.

Grundwissen Politik, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1993.

Knapp, Manfred/Krell, Gerd (Hg.), Einführung in die Internationale Politik. Studienbuch, 3. erweiterte und überarbeitete Aufl. München, Wien 1996.

Lehmbruch, Gerhard, Einführung in die Politikwissenschaft, Stuttgart 1967.

Lieber, Robert J., No Common Power. Understanding International Relations, Second Edition, New York, Harper Collins Publishers, 1991.

Poenicke, Klaus/Wodke-Repplinger, Ilse, Wie verfaßt man wissenschaftliche Arbeiten. Systematische Materialsammlung - Bücherbenutzung - Manuskriptgestaltung, Mannheim, Bibliographisches Institut, 1977.

Poenicke, Klaus, Die schriftliche Arbeit. Materialsammlung und Manuskriptgestaltung für Fach-, Seminar- und Abschlussarbeiten an Schule und Universität. Mit vielen Beispielen, Bibliographisches Institut Mannheim, Wien, Zürich.

Stiles, Kendall W./Akaha, Tsuneo (Ed.), International Political Economy. A Reader, New York, Harper Collins Publishers, 1991.

nach oben

Bibliografien:

Menzel, Ulrich, Bücher- und Institutionenkunde für internationale Beziehungen und Regionalstudien, 6. erw. Aufl. Frankfurt 1990.

New York Times-Index (Amerika-Haus, Leipzig)

Politische Dokumentation (Poldok) (1965-1987), Referatedienst deutschsprachiger Zeitschriften, Berlin u.a.

Annotierte Bibliographie für die politische Bildung. Herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn. (Drei Ausgaben pro Jahr)

nach oben

Fachlexika

Weller, Christoph, Theoretisch innovativ. Die lexikalische Bearbeitung des internationalen Umbruchs, in: Zeitschrift für Internationale Beziehungen (ZIB), 1/1994, S. 185-202. Der Artikel stellt eine Besprechung von Nachschlagewerken zu den Internationalen Beziehungen dar.

Görlitz, Axel (Hg.), Handlexikon zur Politikwissenschaft, München 1970.

Holtmann, Everhard (Hg.), Politik-Lexikon, 2. Aufl. München 1994.

Mickel, Wolfgang W. (Hg.), Handlexikon zur Politikwissenschaft, München 1983.

Nohlen, Dieter (Hg.), Pipers Wörterbuch zur Politik, 6 Bde. München 1989.

Nohlen, Dieter (Hg.), Wörterbuch Staat und Politik, Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn 1991.

Woyke, Wichard (Hg.), Handwörterbuch Internationale Politik, 5. Aufl. Opladen 1993.

nach oben

Literaturliste (Beispiel)

Weller, Christoph, Theoretisch innovativ. Die lexikalische Bearbeitung des internationalen Umbruchs, in: Zeitschrift für Internationale Beziehungen (ZIB), 1/1994, S. 185-202. Der Artikel stellt eine Besprechung von Nachschlagewerken zu den Internationalen Beziehungen dar.

Alemann, Ulrich v./Jansen, Peter/Kilper, Heiderose/Kißler, Leo, Technologiepolitik. Grundlagen und Perspektiven in der Bundesrepublik Deutschland und in Frankreich, Frankfurt am Main 1988.

Die Beziehungen zwischen der EG und den Vereinigten Staaten. Schriftenreihe des Arbeitskreises Europäische Integration e.V., Bd. 21. Baden-Baden 1984.

Foster, Charles R., Warum gibt es in den USA keine koordinierte Industriepolitik? in: Politische Vierteljahresschrift, Jg. 26, 1985, H. 2. S. 146-159.

Hilpert, Ulrich, Neue Weltmärkte und der Staat. Staatliche Politik, technischer Fortschritt und internationale Arbeitsteilung, Opladen 1991.

Keohane, Robert O., After Hegemony. Cooperation and Discord in the World Political Economy, Princeton University Press, Princeton, N. J., 1984.

Lenz, Ilse, Die unsichtbare weibliche Seite des japanischen Aufstiegs: Das Verhältnis von geschlechtlicher Arbeitsteilung und kapitalistischer Entwicklung, in: Menzel, Ulrich (Hg.): Im Schatten des Siegers: Japan, 4 Bd., Frankfurt am Main 1989. Bd. 3, S. 227-271.

Müller-Godeffroy, Heinrich/Pfaller, Alfred/Rode, Reinhard/Rytkönen, Helena, Der neue Protektionismus. Zur politischen Ökonomie von Handelsbeschränkungen gegenüber Fertigwarenexporten aus Entwicklungsländern, Bonn 1983.

Pempel, T. J., Die japanische Herausforderung. Ein neuer Kapitalismus. in: Pfaller, Alfred (Hg.), Der Kampf um den Wohlstand von morgen. Internationaler Strukturwandel und neuer Merkantilismus, Bonn 1986, S. 59-79.

Schelbert-Syfrig, H./Inderbitzin, W., Internationale Wettbewerbsfähigkeit, Diessenhofen 1982.

Schmiegelow, Henrik/Schmiegelow, Michèle, How Japan Effects the International System, in: International Organization, Vol. 44, Herbst 1990, No. 4, S. 553-588.

Streit, Manfred E. (Hg.), Wirtschaftspolitik zwischen ökonomischer und politischer Rationalität: Festschrift für Herbert Giersch, Wiesbaden 1988.

nach oben