Lehre › Studienhinweise

Hinweise für das Studium der Internationalen Beziehungen

"... be strong against...enemies of knowledge" (Stephen Van Evera, Guide to Methods for Students of Political Science, Ithaca, N.Y., 1997, S. 112)

Diese Hinweise sollen Studenten Entscheidungshilfe bei der Auswahl der Lehrveranstaltungen für das Studium im Teilbereich Internationale Beziehungen im Rahmen des politikwissenschaftlichen Studiums bieten. Die Hinweise gelten für Studenten mit den Studienabschlüssen Diplom, Magister und Lehramt am Gymnasium. Weitere Prüfungshinweise sind erhältlich, wenn Sie auf den Link klicken.

IB-Module für unterschiedliche Studiengänge (Grund- und Hauptstudium)

Pflichtscheine für die Prüfungsanmeldung sind jeweils durch Fettdruck gekennzeichnet. Die übrigen frei wählbaren Lehrveranstaltungen dienen u.a. zur individuellen Schwerpunktbildung sowie zur ergänzenden Vorbereitung auf Zwischen- und Abschlussprüfungen im Teilbereich IB. Das prüfungsrelevante Wissen wird in den IB-Modulen erworben. Die Prüfungen haben Ausschnittscharakter. Die SWS entsprechen den jeweiligen Prüfungsordnungen und Studienablaufplänen.
Magister (Hauptfach) Magister (Nebenfach) Diplom
Grundstudium
1 PS (Einführung IB)
2 PS
1 V
2 SWS
4 SWS
2 SWS
1 PS
1 PS
1 V
2 SWS
2 SWS
2 SWS
1 PS (Einführung IB)
1 PS

3 PS
2 V
2 SWS
2 SWS
6 SWS
4 SWS
8 SWS 6 SWS 14 SWS
Hauptstudium
1 HS
1 PS
2 HS
1 V
2 SWS
2 SWS
4 SWS
2 SWS
1 HS*
1 HS
1 V
2 SWS
2 SWS
2 SWS
1 HS
2 HS**

1 o. 2 HS
2 V
2 SWS
4 SWS
2 o. 4 SWS
4 SWS
10 SWS 4 o. 6 SWS 10 o. 12 SWS
Gesamt
18 SWS 10 o.12 SWS 24 o. 26 SWS
* Falls die beiden vorgeschriebenen Hauptseminare nicht aus anderen Teilgebieten gewählt werden.
** Falls IB als Vertiefungsbereich gewählt wird.

Grundstudium

Im zweiten oder dritten Semester sollte das obligatorische Proseminar "Einführung in die internationalen Beziehungen" absolviert werden. Ab dem zweiten Semester sollten die frei wählbaren Proseminare belegt werden. Begleitend zwischen dem zweiten und dem vierten Semester wird der Besuch der Teile 1 der zweisemestrigen Vorlesung "Deutsche Außenpolitik" und "Internationale Wirtschaftsbeziehungen" dringend empfohlen. Am Ende des vierten, spätestens am Anfang des fünften Semesters sollte die Zwischenprüfung absolviert werden. Prüfungsstoff sind die Vorlesungen, die Einführung IB und das Themen aus den Proseminaren.

Erwerb eines studienbegleitenden Leistungsnachweises: Die bestandene Abschlußklausur von 120 min. der Vorlesungen "Deutsche Außenpolitik" und "Internationale Wirtschaftsbeziehungen" gelten im Diplomstudiengang als studienbegleitender Leistungsnachweis für IB.

Haupstudium

Voraussetzung für den Eintritt in das Hauptstudium ist die bestandene Zwischenprüfung. Am Anfang des Hauptstudiums wird ein Studienaufenthalt im Ausland empfohlen. IB-Gutachten für ein Auslandssemester werden nur für Teilnehmer der alle 2 Semester angebotenen englischsprachigen Lehrveranstaltung erstellt. Die Teilnahme ist schon im Grundstudium möglich. Im Hauptstudium ist ein Hauptseminar aus dem Themenbereich Internationale Beziehungen Pflicht. Es sollte in der Regel im sechsten oder siebenten Semester besucht werden. Weitere Hauptseminare nach freier Wahl können auf die 4 Semester des Hauptstudiums verteilt werden. Im Hauptstudium sollte spätestens der Teil 2 der Vorlesung "Deutsche Außenpolitik" gehört werden. Falls im Diplomstudiengang einer der Schwerpunkte aus dem Bereich Internationale Beziehungen (Transatlantische Beziehungen, Europäische Union, Deutsche Osteuropapolitik, Weltwirtschaftsbeziehungen, Internationale Organisationen und Regime) gewählt worden ist, ist ferner ein Hauptseminar mit dem Schwerpunktthema zu wählen. In diesem Fall und auch wenn Studenten ihre Examensarbeit zu einem Thema der Internationalen Beziehungen schreiben, ist im letzten Semester vor dem Examen die Teilnahme am Forschungskolloquium des Lehrstuhlinhabers dringend empfohlen. Für Einzelheiten wird auf die Sprechstunden von Falk Picklaps, M.A. und Dipl.-Pol. Danko Knothe verwiesen.

Hinweis zum Studium an den Partneruniversitäten Leipzig und Jena

Der Besuch von Lehrveranstaltungen an einer der beiden Partneruniversitäten wird im Grundsatz begrüßt und empfohlen. Dabei ist vor allem an eine Ergänzung zum Hallenser Angebot gedacht. Dennoch erscheint es sinnvoller, Pflichtveranstaltungen, insbesondere wenn es sich um das Proseminar "Einführung in die Internationalen Beziehungen" handelt, hier in Halle zu absolvieren. Denn es werden doch unterschiedliche Prioritäten in der Lehre innerhalb des Universitätsverbundes gesetzt, die in Vorbereitung auf eine Prüfung auszugleichen einen erheblichen Mehraufwand für Studenten bedeuten würde. Diese Frage berührt jedoch nicht die formalen Zulassungsvorraussetzungen zu Prüfungen.

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